Nicht genug, dass uns die Rotfichten massenweise abgestorben sind, wir daher die ursprünglich erwarteten Verkaufspreise nicht mehr erzielen konnten, müssen die entstandenen großen Kahlflächen nunmehr wiederaufgeforstet und die einzelnen Setzlinge kostenintensiv vor Verbiss und Fegen geschützt werden.
Beim „fachmännischen“ Setzen der Baumpflanzen wurde äußerst fehlerhaft gearbeitet, sodass häufig nachgepflanzt werden musste. Erkennbar waren die Ausfälle durch die blauen Farb-Markierungen an den Tubex-Schutzhüllen.
Als wäre das nicht genug, hat sich herausgestellt, dass statt der georderten, langlebigen Robinien-Pflanzstäbe, Stäbe aus dem Weichholz Erle geliefert wurden, die nach kurzer Zeit weggebrochen waren.
Auf die Einzelheiten des Rechtsstreites möchte ich an dieser Stelle nicht eingehen, es sei nur bemerkt, dass neue, stabile Pflanzstäbe zeitnah aufgebaut werden müssen, damit die Setzlinge durch die in Schieflage geratenen Tubex-Röhren nicht ebenfalls in die falsche Richtung wachsen.
Für den Ortskundigen: Es handelt sich um die Abt. 2a (Breite Gras), Abt. 2b (Schäfersrain) und Abt. 4a (Kashahn).
Roland Müller, Ortsbürgermeister