Wir wollen erwartungsvoll ins neue Jahr 2026 blicken und hoffen, dass Wünsche und gesteckte Ziele erfüllt werden, Unangenehmes ausbleibt.
Was aber, wenn es anders kommt? Wenn uns unvorhergesehene Ereignisse mit Katastrophencharakter heimsuchen?
Gedacht ist z. B. an einen lang anhaltenden, flächendeckenden Stromausfall bei Kälte und Dunkelheit?
Für einen solchen Fall, wie kürzlich in Berlin geschehen, haben wir das Bürgerhaus als unseren Notfalltreffpunkt festgelegt.
Dieser Treffpunkt bietet die Möglichkeit der Kontaktaufnahme und des Informationsaustausches. Wir schaffen in begrenztem Umfang einen beleuchteten und beheizten Raum und bieten die Möglichkeit, warme Getränke und Speisen zu erhalten.
Die Umsetzung dieses Vorhabens wird vom Westerwaldkreis mit maximal 7.500 € pro Ortsgemeinde, bei einem Eigenanteil von je 20 %, gefördert.
Wir haben einen Bedarfszettel erstellt und hoffen auf einen positiven Bescheid.
Hervorzuheben bleibt jedoch, dass neben den gemeindlichen Aktivitäten, die Eigenverantwortung eines jeden Bürgers zur Bewältigung schwieriger Lebensereignisse, Vorrang hat.
So viel für den Augenblick. Das Thema wird uns weiterhin beschäftigen!
Roland Müller, Ortsbürgermeister